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Aktuell in der Frauenkirche

Weisses Gold trifft historische Pfeiffen

Weißes Gold trifft historische Pfeifen

Die Jehmlich-Orgel in der Frauenkirche wird nun mit einem Pfeifenwerk aus Meissener Porzellan – dem „Weißen Gold“ – ergänzt, das der historischen Zeitzeugin einen ganz besonderen Ton verleiht. Die Umsetzung ist für das Jahr 2024/25 vorgesehen.

Durch den Porzellangestalter Ludwig Zepner, dem im Jahre 2000 die Herstellung von Porzellanpfeifen in der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meißen gelang, wurde die Technologie erst ermöglicht.

Als weltweit erste Kirchenorgel soll jetzt die historische Jehmlich-Orgel in der Meißner Frauenkirche mit 37 Pfeifen aus dem „Weißen Gold“, wie das echte Meissener Porzellan auch genannt wird, ergänzt werden (c0 – c3). Dieses neue Werk komplettieren 12 Basspfeifen in den Tönen c – H und 9 Diskantpfeifen in den Tönen cs3 – a3.

Das Instrument Orgel und der Werkstoff Porzellan als traditionelle Elemente sollen auf ganze neue Weise kombiniert und zusammengeführt werden. Meißen wird um eine Sehenswürdigkeit reicher, aber auch die christliche Kultur und die daraus resultierenden Werte können so auf neuen Wegen tradiert und vermittelt werden.

Im November 2023 wurde der Auftrag für das Porzellanwerk an die Firma Jehmlich und die Staatliche Porzellan-Manufaktur Meißen in einem kleinen Festakt im Museum der Manufaktur übergeben. Die Produktion der Porzellanpfeifen hat mittlerweile begonnen.

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